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Lieben Sie schon oder rauchen Sie noch?

quit_smokingEs liegt mir fern, einem Menschen mit „Anordnungnen“ zu Nahe zu treten.  Zudem gehe ich davon aus, wenn ich einem erwachsenenen Menschen gegenüber trete, auf gleichem „Niveau“ zu stehen, bzw. , zu sitzen.

Dennoch gestatten Sie mir folgende Anmerkung, Hilfestellungen  und in diesem Zusammenhang nachstenden Bericht.

Ein Maurer rät mir eine Schnur zwischen einzelnen Steinen zu spannen, um danach die Lage der Steine in einem genauen System zu bringen. Und ein Mediziner rät seinem Patienten/seiner Patientin das Rauchen aufzuhöhren, um danach wieder in einem gesundheitlich „genauen Sytem“ zu leben.

Beide machen Ihren Job gut! Der Maurer rät und er Mediziner rät.

Lesen Sie, was ich rate!

Potenzstörung als Warnsignal

Neueste Untersuchungen zeigen, dass Raucher durchschnittlich ein um 31% erhöhtes Risiko für eine erektile Dysfunktion als Nichtraucher.

Männer, die täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen, haben demnach ein um 60% erhöhtes Risiko für eine erektile Dysfunktion (Potenzschwäche) als Nichtraucher. Der Zusammenhang war bei den Untersuchungen abhängig von der Dosis: Die Gefahr einer Erektionsstörung war bei Männer mit geringerem Zigarettenkonsum niedriger¹.

Da Rauchen nachweislich die Gefäße schädigt, kommt es bei Rauchern immer wieder zu Problemen beim Liebesspiel. Da die Penisarterie eine der dünnsten des Körpers ist, kommt es in diesem Bereich leicht zu Verstopfungen, mit dem Ergebnis, dass der für die Erektion nötige Blutfluss dadurch stark verringert ist.

Das Auftreten von Erektionsstörungen muss somit als erstes Warnsignal für eine generalisierte Gefäßerkrankung gesehen werden.

Vorbeugung durch Aufklärung

Die Deutsche Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz) hält nüchtern fest, was sich scheinbar vor allem bei Jugendlichen nocht nicht ausreichend herumgesprochen hat: Nikotin in Zigaretten, als langwirkendes Nikotin,  ist ein starkes Gift.  Ein 80 kg schwerer Mensch stirbt an einer Einmal-Dosis von 80 mg Nikotin innerhalb kurzer Zeit.  Ein Beispiel, damit das Vorgenannte verstanden wird:  Eine Raucherin drückt ihre Zigarette in ein Glas (Schnapsglas) mit 25 ml Wasser aus, läßt es dort für etwa 30 stehen und setzt das Glas irrtümlich zum Trinken an.

Sie stirbt!

Wer 20 Zigaretten am Tag raucht, führt seinem Körper in dieser Zeit etwa 80 bis 140 mg Nikotin zu. Diese Menge wirkt nur deshalb nicht tödlich, weil der Körper das Nikotin relativ zeitverzogen abbauen kann. Wer am Tag etwa 10 bis 20 Zigaretten raucht, bekommt so ganz allmählich eine chronische Nikotin-Vergiftung. Nikotin ist ein Gefäß-Gift und verursacht zu hohen BLUTDRUCK und Verschlusskrankheiten der Arterien. Nach neuesten Erkenntnissen der WHO enthalten Zigaretten bis zun 2700 verschiedene Giftstoffe.

Sorry, nochmal,

damit das klar verstanden ist: 2.700 verschiedene Giftstoffe in NUR einer Zigarette! Ein Urinstein in einem Urinal auf einer Autobahnraststätte beinhaltet gerade einmal 720 verschiedere Giftstoffe.

Diese Giftstoffe führen zu Lungen-, Leber-, Nieren und Magenkrebs in erster Linie. Andere Krankheiten  sind vorprogrammiert. Bluthochdruck, Burn-Out, diverse Gehirnkrankheiten  etc.

Besonders hinterhältig an den möglichen dramatischen Auswirkungen des Rauchens ist der Umstand, dass diese vor allem jugendlichen Rauchern nicht auffallen, weil die Anzeichen erst in einem späteren Lebensabschnitt auftreten. Erschreckende 30% der Burschen und Mädels im Alter von 13 bis 14 Jahren haben Umfragen zufolge bereits zum Glimmstängel gegriffen. Ein Umstand der offenbart, dass die ganze Aufmerksamkeit der Gesundheitspolitik deshalb auf der Aufklärung Jugendlicher liegen muss.

Jungs und Mädels!

Raucht BITTE nicht!  Laßt das doch einfach sein, sofern ihr den Grimmstengel bereits in Händen habt! In 10 Jahren fällt es euch schwer und ihr habt bereits gesundheitliche Schäden. RAUCHT EINFACH NICHT! Tut es euren Eltern zur Liebe;  die haben euch mit Freude in die Welt gesetzt. Denkt an eure Freunde, die euch auch noch mit 35 Jahren Lebensalter sehen und treffen wollen.

Schaut euch diesen Video von Bryan Curtis (35+) aus dem Jahr 1999 an und ich brauche gar nichts mehr zu sagen

( Wer das nicht versteht, der hat die Welt nicht verstanden):

 

Ursachen der „Erektilen Dysfunktion“ im Überblick

Grundsätzlich muss zwischen organischen, psychischen und medikamentenbedingten Ursachen unterschieden werden.

  • die Arteriosklerose ist der häufigste Grund für Potenzstörungen ab der Lebensmitte. Arteriosklerose ist behandelbar! Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder Heilpraktiker!
  • allein das Vorhandensein eines Diabetes kann mit statistisch signifikanter Wahrscheinlichkeit
    sexuelle Störungen wie zum Beispiel erektile Dysfunktion auslösen. Hier gibt es jedoch wissenschaftliche Ergebnisse zu einer Verbesserung mittels Medikationen. Auch die Naturheilkunde kennt diverse Phytopharmaka, die eine Verbesserung  versprechen, sofern Sie Pharmazeutika ablehnen. Der Weg zum Arzt/Diabetologen bei erhöhten Blutzuckerwerten ist unabdingbar.Diabgymna
  • Medikamente mit unerwünschten Nebenwirkungen auf die Erektion
    (besonders Arzneimittel gegen Bluthochdruck, psychische Beschwerden und Schmerzen). Pharmazeutische Medikamente zur Behandlung des Bluthochdruckes weisen zu fast 75 % im „Beilagzettel“ auf mögliche „Potenzstörungen“ als Nebenwirkungen hin. Naturheilmittel zur Behandlung des Bluthochdrucks kennen diese Nebenwirkungen nicht! Reden Sie offen mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker darüber.
  • Stress und seelische Probleme nehmen die Lust, hemmen die Erektion oder verstärken eine körperlich bedingte Sexualstörung. Stress ist einer der Hauptursachen phsychischer Erkrankungen. Die Ayurveda-Medizin (TAM) hält diverse Behandlungsmethoden und Medikationen auf pflanzlicher Basis bereit, die signifikante Erfolge in der Behandlung stressbedingter Krankheitsbilder zeigen.

Bei organischen Ursachen für Erektionsstörungen unterscheidet man:

  1. Störungen bei der Durchblutung (vaskuläre Ursachen), d.h. zu geringe Blutzufuhr (arteriell) oder erhöhter Blutabfluss. Einzelne Ginseng-Extraktionen aus der Region „Tamil-Nadu/Indien“ scheinen gute Erfolge zu zeigen, auch „Halbarima-Thulamucilam“, jedoch nur in Erstextraktion bei 12 %,  hat eine signifikante Wirkung nach etwa 3 -5 Wochen. Die arterielle Blutzufuhr kann sich hier um bis zu 45 % verbessern.
    2. Schädigungen im zentralen oder peripheren Nervensystem (neurogene Ursachen). Der Weg zum Neurologen ist ratenswert.
    3. Hormonstörungen (endokrine Ursachen). Der Weg zum Diabetologen ist angesagt.
    4. Schädigungen des Schwellkörpergewebes (kavernöse Ursachen). Ein Facharzt für Kardiologie mag Hilfe leisten.

Wer unter mangelnder Potenz leidet , sollte unbedingt mit seiner Partnerin darüber sprechen, da „Erektile Dysfunktion“ immer ein Paarproblem darstellt. Außerdem sollte ein Spezialist aufgesucht werden, der die neuesten und besten Methoden für dauerhaften Nikotinentzug nennen kann. Denn dem schädlichen Dunst ein für alle Mal zu entsagen wäre der wichtigste Therapieschritt: Es steht mittlerweile nämlich fest, dass sich bei 25% der Exraucher innerhalb eines Jahres nach Tabakkarenz die Errektionsfähigkeit wieder verbessert hat – bedeutet, dass sich das Aufhören auch in diesem Zusammenhang jedenfalls lohnt.

Es gibt Wege das Rauchen endgültig zu beenden.

Ich helfe Ihnen sehr gern dabei. Sie muessen nur den ernsten Willen dazu haben. Diese Entscheidung kann ich Ihnen jnicht abnehmen. Eine Woche- Sie wissen selbst, wie schnell diese vergeht, oder? Fragen Sie sich selbst!

In einer Woche schaffen Sie es nicht mehr zu rauchen!

Was kostet das?

NICHTS! Ich werden Ihnen dafür kein Honorar in Rechnung stellen. Ich erwarte lediglich, dass Sie offen und bereitwillig an meinem europäischen Forschungsprojekt mit einzenen Fragebögen für einen Zeitraum von 4 Monaten  teilnehmen, die selbstverständlich anonym sind. Sollten Sie dazu nicht bereit sein, so werde ich Ihnen trotzdem zu 100 % helfen das Rauchen für immer aufzugeben und Ihnen dafür kein Honorar in Rechnung stellen.  In diesem Fall helfen Sie jedoch anderen Rauchern/-innen nicht! Sie entscheiden.

Ihr Dr. Thomas Kuehn

Ihnen Allen ein frohes und besinnliches Osterfest.

¹ Quellen: „Association between Smoking, Passive Smoking, and Erectile Dysfunction. Results from the Boston Area Community Helath (BACH) Survey.? und Tulane University: „Prevent Smoking to Reduce Risk of Erectile Dysfunction“

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